Satzung

Unsere Satzung

Satzung in der Fassung vom 4.11.2015
§ 1 – Name, Sitz und Zweck

(1) Der Verein führt den Namen „Verband der Islamlehrerinnen und Islamlehrer e.V.“.
(2) Sein Sitz und Gerichtsstand ist in Hamm Westfalen.
(3) Zweck des Vereins ist die Weiterentwicklung des Islamischen Religionsunterrichts an Schulen in Deutschland. Dieser Zweck wird insbesondere realisiert durch:

  1. Kontaktpflege zwischen den Lehrern des Islamischen Religionsunterrichts (wie z.B. Islamunterricht / Islamische Religionslehre / Islamkunde / Islamunterricht / Islamische Unterweisung) – Informationsvermittlung, Informationsaustausch, unterrichtspraktische Hilfe – Herausgabe der Vereinszeitschrift IslamUNTERRICHT und Pflege von Internet-Portals und soziale Medien.
  2.  Organisation von Weiter- und Fortbildungsangeboten.
  3. Beiträge zur Gestaltung von Ausbildung und Lehre in Schule, Seminar und Hochschule.
  4. Erfahrungsaustausch zwischen Fachlehrern verschiedener Schularten und Bundesländern.
  5. Vertretung der bildungstheoretischen Belange des Faches (z.B. bei Lehrplanangelegenheiten) und der Interessen der Islamlehrer/innen gegenüber Ministerien, Schulaufsichtsbehörden, pädagogischen Landesinstituten, Fachkommissionen und ähnlichen mit der Forschung und Lehre sowie der Konzeption und Entwicklung des Islamischen Religionsunterrichts betrauten und befassten Institutionen.
  6. Vertretung des Islamischen Religionsunterrichts in der Öffentlichkeit z. B. Presse, Verbänden, Verlagen, Parteien.
  7. Informations- und Aufklärungsarbeit hinsichtlich der muslimischen Eltern, islamischen
    Religionsgemeinschaften und Öffentlichkeit
§ 2 – Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist gemeindeunabhängig und überparteilich.

§ 3 a – Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die im Zusammenhang mit dem Islamischen Religionsunterrichts in Ausbildung, Lehre und/oder Forschung tätig ist. Des Weiteren kann jede natürliche oder juristische Person Mitglied werden, die an der Entwicklung und Verbreitung des Fachs interessiert ist. Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern.

(2)   Die Aufnahme wird schriftlich beantragt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

(3)   Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende des Kalenderjahres. Die schriftliche Kündigung muss bis zum 30. September des Kalenderjahres (Datum des Poststempels) erfolgt sein.

(4)   Ausgeschlossen wird, wer gegen die Interessen des Vereins verstößt. Die Entscheidung fällt der Vorstand. Vor dem Ausschluss hat das Mitglied das Recht vom Vorstand gehört zu werden.

(5)   Mitglieder bezahlen einen Beitrag. Das Beitragsjahr ist das Kalenderjahr. Der Mitgliedsbeitrag der aktiven Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Beitrag ist im ersten Quartal für das gesamte Kalenderjahr zu zahlen.

(6)   Der Vorstand kann Mitglieder, die ihren Beitrag trotz Mahnung nicht zahlen, von der Inanspruchnahme der Vereinsleistungen oder aus dem Verein ausschließen.

(7)   Der Vorstand kann in besonderen Fällen auf Antrag die Stundung oder den teilweisen oder vollständigen Erlass von Mitgliedsbeiträgen beschließen.

(8) Aktive Mitglieder arbeiten an der Weiterentwicklung eines Ressorts mit.

§ 3 b – Fördermitgliedschaft

Statt der aktiven Mitgliedschaft kann auch eine Fördermitgliedschaft erklärt werden. Die Fördermitgliedschaft unterscheidet sich von der aktiven Mitgliedschaft wie folgt:

  • Fördermitglieder bestimmen ihre Beitragshöhe selbst, eine Mindesthöhe von 2,50 €/mtl.? wird jedoch festgelegt. Der Beitrag ist im ersten Quartal für das gesamte Kalenderjahr zu zahlen.
  • Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt und ihr Anteil wird bei erforderlichen Stimmen z. B. zur Satzungsänderung nicht berücksichtigt. Fördermitglieder können nicht in Vereinsämter gewählt werden.
  • Fördermitglieder können an Mitgliederversammlungen teilnehmen und dort Beiträge einbringen. Eine Verpflichtung des Vereins sie zu den Mitgliederversammlungen einzuladen besteht nicht.
  • Fördermitglieder können vom Verein den Mitgliedern angebotene Dienstleistungen und Einrichtungen nur dann nutzen, wenn dies vom Vorstand im Einzelfall beschlossen wird.
  • Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten.
§ 4 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung. Auf Beschluss des Vorstandes können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ressorts und ein Beirat/Kuratorium mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.

§ 5 – Vorstand

(1.) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassierer und dem Schriftführer.

(2.) Der Vorstand führt den Verein. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, nach außen als Vorstand im Sinne von § 26 BGB vertreten.

(3.) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine vorzeitige Abwahl des Vorstandes ist möglich, wenn die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß unter Angabe der Tagesordnung einberufen worden ist. Auch nach Ablauf der Wahlperiode bleibt der bisherige Vorstand bis zur Wahl eines neuen Vorstandes noch im Amt.

(4.) Dem erweiterten Vorstand können bis zu drei Beisitzer angehören, die mit ausschließlich beratender Stimme an der Vorstandsarbeit mitwirken. Die Beisitzer werden durch die Mitgliederversammlung für zwei Jahre gleichzeitig zur Vorstandswahl gewählt. Darüber hinaus kann der Vorstand beratende Mitglieder ohne Stimmrecht bestellen.

(5.) Der Kassenverwalter verwaltet die Kasse des Vereins. Er nimmt die Zahlungen an den Verein entgegen und leistet Zahlungen für Vereinszwecke nur mit Zustimmung des Vorsitzenden. Er erstattet der Mitgliederversammlung Bericht.

(6.) Der Vorstand fördert die Bildung von Landesverbänden bis zur Konstituierung eines Landesverbandes, indem er Landessprecher ernennt.

(7.) Der Vorstand tagt auf Einladung des Vorsitzenden mindestens dreimal im Jahr oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel seiner Mitglieder.

(8.) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand fasst Beschlüsse mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden.

(9.) Der Vorstand kann eine Geschäftsstelle einrichten und zur Koordinierung der Aufgaben des Vereines einen Geschäftsführer einstellen. Der Geschäftsführer nimmt an den Vorstandssitzungen teil, ist aber nicht stimmberechtigt.

(10.) Zur Realisierung der Aufgaben des Vorstandes können weitere Personen durch den Vorstand beschäftigt werden.

§ 6 – Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt und setzt sich aus den aktiven Mitgliedern, die den Jahresbeitrag geleistet haben, zusammen. Die Einladung erfolgt schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Versammlung. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(2)   Die Mitgliederversammlung berät zu Fragen des Islamischen Religionsunterrichts und des Vereines.

(3)   Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:

  1. Beratung und Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder und des Vorstandes.
  2. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer.
  3. Im Abstand von zwei Jahren erfolgt die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes und die der Kassenprüfer.
  4. Beschlussfassung über Satzungsänderungen.

(4)   Den Vorsitz der Mitgliederversammlung hat ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

(5)   Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit.

(6)   Wahlen sind auf Antrag geheim. Wiederwahl ist zulässig.

(7)   Einzelwahl

  1. Bei Einzelwahl ist gewählt, wer die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erhält.
  2. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(8)   Listenwahl

  1. Bei Listenwahl können auf einem Stimmzettel höchstens so viele Kandidaten gewählt werden, wie insgesamt zu wählen sind.
  2. Gewählt sind die Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl.
  3. Bei Stimmengleichheit gilt Satz (7) 2.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 7 – Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand einberufen werden.
(2) Sie muss auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder unter Angabe von Gründen einberufen werden.

§ 8 – Vereinszeitschrift / Internet-Portal

Der Vorstand ist verantwortlich für das Erscheinen der Vereinszeitschrift und die Pflege von Webseiten und sozialen Medien.

§ 9 – Kassenprüfer

(1) Die Mitgliederversammlung wählt alle zwei Jahre zwei Kassenprüfer.

(2) Mitglieder des Vorstandes können keine Kassenprüfer sein.

§ 10 – Ressorts

Dem erweiterten Vorstand können weiterhin Ressortleiter als nichtstimmberechtigte Mitglieder angehören, die der Vorstand auf Bedarf zur Erreichung der Vereinszwecke errichtet hat. Hierzu können insbesondere die Bereiche Fachdidaktik, Unterrichtsmaterialien, Redaktion der Verbandszeitschrift, Veranstaltungen, Referendare, Studierende, Schriftführung, Öffentlichkeitsarbeit und Webseiten gezählt werden.

§ 11 – Auflösung des Vereins

(1) Über die Auflösung des Vereines entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Entscheidung über die Auflösung muss eine begründete Ankündigung im Vereinsorgan vorausgehen, die mindestens zwei Ausgaben vor der Mitgliederversammlung erscheint. Ein Diskurs ist anzustreben.
(2) Bei der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den „Bundesverband Deutscher Kinderschutzbund“, Schöneberger Str. 15, 10963 Berlin, der es unmittelbar und ausschließlich für seine gemeinnützigen Zwecke einzusetzen hat, es sei denn, der Verein fusioniert mit einem anderen ebenfalls gemeinnützigen Verein.

§ 12 – Änderung der Satzung

Die Satzung kann durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit geändert werden.

§ 13 – Rechtliche Beschlüsse

(1) Für die in der Satzung fehlenden Punkte sind Bestimmungen des Vereinsgesetzes der BRD maßgebend.

(2) Das zuständige Gericht ist das Amtsgericht, in dessen Bereich der Verein seinen Sitz hat.

Werden Sie JETZT Mitglied und profitieren Sie von unseren Serviceleistungen.